111 Jahre SPD in Eisenberg - Vor elf Jahren Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum

Veröffentlicht am 17.02.2011 in Allgemein


Der 10. September 2000 war ein Bilderbuchsonntag.
Strahlender Sonnenschein und ein reiches Angebot an kulturellen Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals.
Auf den Tag genau, vor 100 Jahren, hatte sich hier in der Stadt der Sozialdemokratische Verein Eisenberg und Umgebung gegründet.

Grund für die Sozialdemokraten, diesen Anlass feierlich zu begehen. Ehrengast dieses Tages war der Generalsekretär der SPD Franz Müntefering, der um 16.00 Uhr am Rathaus ankam.
Im Vorfeld der Feier nahm er sich die Zeit, Eisenberg kennenzulernen.

Im Schlossgarten fand zum zweiten Mal die Kunst im Bogengarten statt. Einheimische- und Gastkünstler präsentierten im Flair der Natur ihre Kunstwerke. Initiiert war diese Performance vom Eisenberger Ralf Gomolka. Franz Müntefering wechselte mit jedem Künstler ein paar Worte.
Danach besuchte er die Schlosskirche, von der er außerordentlich beeindruckt war. Von da aus ging es weiter ins Rathaus.
Hier trug er sich in das „Goldene Buch“ der Stadt ein.

Im Stadtmuseum wurde eine Ausstellung zum Thema „Mosaik“, dem berühmten DDR- Comic gezeigt. Dazu fanden Vorträge und eine Börse statt. Der Aussteller Thomas Wilde aus Leipzig, erklärte Franz Müntefering die Geschichte dieser Zeitschrift, und ließ sich ein Exemplar signieren.

Danach ging es zurück zum Schloss, wo im Kaisersaal die Festveranstaltung stattfand. Der Eisenberger Schützenverein begrüßte die Gäste mit drei Salutschüssen aus ihren Kanonen.
Auch der Generalsekretär durfte einen Böllerschuss abgeben und wurde mit einer Urkunde zum „Ehrenkanonier“ der Schützen berufen.

Die eigentliche Veranstaltung begann dann im Schloss mit klassischer Musik vom Geraer Klaviertrio und Grußworten des damaligen SPD- Landesvorsitzenden Christoph Matschie, dem SPD- Mitglied und Mitglied des Bundestages Karsten Schönfeld, dem neu amtierenden Eisenberger Bürgermeister Ingo Lippert sowie vom CDU- Landrat und Hausherr Jürgen Mascher.

Danach wurde durch den Vorsitzenden des Ortsvereins der SPD Andreas Hipp, ein Rückblick auf die traditionsreiche, 100 jährige Geschichte der Arbeiterpartei gegeben. Festredner Franz Müntefering übermittelte nicht nur die Glückwünsche des SPD- Parteivorstandes, sondern dankte auch allen, die maßgeblich am Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.

Mit dem Satz „ Alle 750.000 roten Brüder und Schwestern in Deutschland denken heute an Euch“, wird er vielen Gästen in Erinnerung geblieben sein. Zuletzt wurde noch Johann Frömel, Mitglied der in den 50er Jahren gegründeten Widerstandsgruppe „Eisenberger Kreis“ als Ehrenmitglied in den Ortsverein aufgenommen.

Quellen: Archiv, Jörg Petermann / Otz, Thomas Fuchs Fotos: Marie Petermann

 

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