Digitalisierung an Schulen voran bringen

Veröffentlicht am 19.09.2018 in Bildung & Kultur

Mit dem Beschluss des Kreistages, Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes zu beantragen, verpflichtet sich der Schulträger ein gemeinsames Digitalisierungskonzept für die Schulen im Landkreis zu erstellen.

„Zunächst müssen wir abwarten, bis das Geld überhaupt fließen kann,“ zeigt sich Irene Schlotter betrübt. Die angepeilte Summe von 5 Milliarden Euro in fünf Jahren kann erst beantragt werden, wenn das Grundgesetz geändert wird. Und dies scheint noch zu dauern.

Die Zeit bis dahin nutzt nun der Schulträger, um ein Konzept für die Digitalisierung an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises zu erstellen. Darin werden einheitliche Standards festgelegt, die nach Ansicht der Sozialdemokraten, aber auch zukunftsfest sein müssen. „Wir müssen jetzt Technik anschaffen, die auch in den nächsten zehn Jahren stabil läuft und mit den Anforderungen Schritt halten kann,“ betont sie. Zehn Jahre seien schließlich die übliche Nutzungsdauer für PC-Technik. Zusätzlich zu den im Antrag formulierten Einzelpunkten des Konzeptes, fordert die SPD die Aufnahme pädagogischer Lern- und Kommunikationsplattformen als ein Instrument, um Schulen zukunftsfähig zu machen. „In den Schulen wird immer noch das Klassenbuch hin- und hergetragen und jeder Lehrer führt ein Notenheft. Modern bedeutet für uns die Nutzung digitaler Plattformen, die Stunden- und Vertretungsplan, Notenübersicht und Hausaufgabenheft in einem sind. Diese Plattformen bieten Eltern, Lehrern und Schülern die Möglichkeit schnell und unkompliziert zu kommunizieren und besonders einen Blick auf die Noten und die Hausaufgaben zu haben,“ erklärt Irene Schlotter, die selbst drei Kinder an unterschiedlichen Schulen des Landkreises hat. Damit sei es möglich frühzeitig zu erkennen, wenn im Schulleben der Kinder etwas schief läuft und als Elternteil gegenzusteuern, „bevor am Schuljahresende die Versetzung bedroht ist.“

 

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