Keine Mehrheit für Kinderschutzbündnis: SPD Antrag zu Gründung eines Netzwerkes in Ausschuss verwiesen

Veröffentlicht am 13.12.2018 in Soziales

Irene Schlotter und Hans-Peter Perschke wollen Sozialbereicht auswerten (Bild: F. Kalla/ OTZ)

„Ich bin enttäuscht über die Verweisung in den Ausschuss,“ sagte Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Perschke nach der Abstimmung am Mittwoch. Die SPD-Fraktion will mit ihrem Antrag ein Netzwerk aus zuständigen Ämtern, freien Trägern und Ausschüssen des Kreistages bilden, in dem der Sozialbericht des Landkreises ausgewertet und konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet werden.

In der vorherigen Haushaltsdebatte kamen auch die steigenden Kosten im Sozialbereich zur Sprache. Gerade im Jugendhilfebereich sind zum Teil deutliche Mehrausgaben nötig. "Wir müssen die Frage nach dem Warum stellen," ergänzt Irene Schlotter, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion. "Warum müssen immer mehr Kinder aus ihren Familien genommen und in Heimen untergebracht werden? Warum kommen immer mehr Eltern ihrer Verantwortung nicht nach? Das sind Fragen, auf die wir Antworten brauchen und wir müssen Lösungen finden," ist sie überzeugt.
"Es geht mit der Überweisung in die Ausschüsse Zeit verloren, die gebraucht wird, um Vorschläge zu erarbeiten und zu diskutieren." so Perschke. "Wir wollen im nächsten Dezember – mit neuem Kreistag – über mehr Vorsorgemaßnahmen im Haushalt reden und nicht wieder nur jammern, dass die Kosten im Sozialbereich explodieren."

 

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