SPD ruft zur Teilnahme an Gegendemos am 17. August auf

Veröffentlicht am 14.08.2015 in Ankündigungen

SPD, LINKE und Grüne rufen zu Weltoffenheit und Toleranz auf. (Bild: Linke SHK)

„Es ist einfach unerträglich wie gegen Menschen gehetzt wird, die in ihrer Heimat um ihr Leben bangen müssen,“ begründet Kreis- und Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Perschke den Aufruf der Sozialdemokraten. Es sei die Pflicht der Gesellschaft, sich für die Schwachen, Verfolgten und Armen einzusetzen. Das lehre uns unsere eigene Geschichte.

„Flucht und Vertreibung hat es auch für Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben und Flucht aus einer Diktatur über die innerdeutsche Grenze war noch vor 30 Jahren Realität in unserem Land,“ erinnert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Irene Schlotter.
Daher rufen die SPD im Saale-Holzland-Kreis und die SPD-Kreistagsfraktion zur Teilnahme an den Gegenveranstaltungen am 17. August in Eisenberg auf. Gleichzeitig fordern sie von der Bundesregierung endlich eine geregelte und legale Einwanderung möglich zu machen. „Viele Menschen aus den Balkanstaaten wollen hier arbeiten und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Dazu ist das Asylverfahren der falsche Weg. Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz, das den Menschen und auch den Arbeitgebern hilft,“ so Perschke. Damit wäre durch eine Entlastung des Asylsystems auch denjenigen geholfen, die Schutz vor Krieg, Folter und Vertreibung in Deutschland suchen.

 

 

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